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Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Berlin-Prenzlauer Berg (ZOAR)

Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Berlin-Prenzlauer Berg (ZOAR)

ZeitraumStatusGeografische Lage
← ab 1916Selbstständige Gemeinde1) 2)Ansicht in Google Maps
Adresse Telefon Homepage
Cantianstraße 9, 10437 Berlin 030 42 62 378efg-zoar.de
Postkarte von 1924
Cantianstraße 9

Die Gemeinde gab sich den Namen ZOAR (hebräisch: die Kleine) bei ihrer Gründung im Jahre 1916. Nach der Schenkung eines geeigneten Grundstücks in der Cantianstraße wird der Bau einer eigenen Kapelle beschlossen. Wegen des 1. Weltkrieges konnte damit allerdings erst später begonnen werden. Nach den vielen Schwierigkeiten in der Inflationszeit wird das Gotteshaus am 1. Oktober 1922 eingeweiht. Der Bau einer Orgel erfolgte im Jahre 1925 durch die Firma Sauer (Frankfurt/O.). Während des 2. Weltkrieges wurde das Haus zweimal beschädigt und konnte nach mühsamen Reparaturen 1946 wieder benutzt werden. Die Firma Schuke (Potsdam) stellte die Orgel wieder her. Während der DDR-Zeit gab es mehrere Um- und Anbauten. Nach der Wende wurde von 1997-1998 an Stelle der alten Kapelle ein Neubau errichtet. Er beherbergt seit Ende 1998 sowohl die heutige ZOAR-Kirche wie auch eine Wohnstätte für geistig- und körperlich behinderte Menschen.

Frühere Namen

  • Baptistengemeinde Berlin N Schönhauser Allee
  • Baptistengemeinde Berlin N Zoar
  • Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Berlin IV3)
  • Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Berlin, Cantianstraße

Frühere Orte

  • 5. Oktober 1895 Schönhauser Allee 134 bei Ernestine Weber (Hof Seitenflügel)
  • 1. Oktober 1922 Cantianstraße 9: Einweihung Kapellenneubau
  • 1943 Saal der Gethsemanekirche (wegen Bombenschäden)
  • 1944 Wiederherstellung Cantianstraße 9
  • 1945 Schulaula Greifenhagener Straße (wegen erneuter Bombenschäden)
  • Dezember 1945 Wiederherstellung Cantianstraße 9
  • 1948 Neubau Gemeindeheim Cantianstraße 8
  • 1978 bis 1979 Aufstockung Gemeindeheim und Zwischenbau
  • Dezember 1996 Abriss Kapelle und Gemeindeheim
  • 1997 bis 1998 Säle der Katholischen Kirchengemeinde Heilige Familie und St. Augustinus; Gruppenversammlungen in Messiaskapelle Kastanienallee, St. Elisabeth-Stift Eberswalder Straße und Landeskirchliche Gemeinschaft Schönhauser Allee 134
  • 25. Oktober 1998 Cantianstraße 9: Einweihung Zoar-Kirche und Sozialdiakonisches Werk Zoar

Wichtige Daten

  • seit April 1898 Station der Gemeinde Schmidstraße
  • seit 14. Mai 1916 selbständige Gemeinde „Zoar“
  • seit 1998 eigene Körperschaftsrechte

Zweiggemeinden/Stationen der Gemeinde

  • 1918 Beginn Station Koppenstraße (mit Kinderhort)
  • 1919 Auflösung Station Koppenstraße (Kinderhort von Urbanstraße übernommen)
  • 2. Juli 1922 Beginn Station Niederschönhausen
  • 1925 Station Niederschönhausen zur Cantianstraße (aufgrund Vereinigungsbeschluss)
  • 1941 bis 1942 Station Schwedter Straße
  • 1951 Beginn Station Pankow, Breite Straße
  • 1952 Station Niederschönhausen selbständig
  • 1952 Station Pankow, Breite Straße, zu Niederschönhausen
  • 1952 Station Zeesen
  • 1961 Mauerbau: Gruppen aus den Gemeinden Wedding und Tempelhof zur Cantianstraße
  • 1962 Station Zeesen selbständig
  • 1962 Stationen Lübben und Luckau (?)
  • 1962 Versammlungen in Mühlenbeck

Einrichtungen/Werke

  • 1998 Wohnstätte des Sozialdiakonischen Werkes Zoar Cantianstraße 8-9
1)
K.d.ö.R.
3)
1946 wurde der Versuch unternommen die Gemeinden und Zweiggemeinden in alphabetischer Reihenfolge mit Römischen Zahlen durchzunummerieren.
Zuletzt geändert: 25.09.2018 18:17